Die Ausgangslage

 

Von Metalldächern ablaufendes Regenwasser wird in die Kanalisation eingeleitet, Oberflächengewässern zugeleitet oder auf dem Grundstück versickert. Vor allem die Versickerung auf dem Grundstück wird in den letzten Jahren zunehmend in Bebauungsplänen für Neubaugebiete vorgesehen. Im Sinne der Entlastung der Kläranlagen, der lokalen Grundwasserneubildung und des kleinräumigen Hochwasserschutzes, ist dieser Trend zur Versickerung durchaus positiv zu werten.

 

Die Einleitung in die Kanalisation ist für Behörden, Architekten und das Handwerk mit einem bekannten Planungsaufwand verbunden. Für die Einleitung in Oberflächengewässer und für die Versickerung hingegen sind in vielen Bundesländern unterschiedliche Verordnungen und Regelwerke in Kraft, die für Planer und Behörden einen deutlichen Mehraufwand bei der Genehmigung von Metalldächern bedeuten und das Bauen erschweren.

 

Die daraus resultierenden Verunsicherungen und Informationsdefizite bei Planern und Kommunen haben immer häufiger dazu geführt, dass in Bebauungsplänen ein generelles Verbot für die Anwendungen von Kupfer und Zink im Dachbereich festgesetzt wird oder geplante Bauvorhaben nicht genehmigt werden.

 

Dieser Entwicklung will die WirtschaftsVereinigung Metalle mit der Initiative PRO METALLDACH Kupfer und Zink entgegentreten.